• Ulrike Luckmann

Sportbekleidung anziehen, auftragen, ab auf den Kompost.


So viel Nachdenken über ökologische Aspekte in Sportbekleidung und Sportausrüstung gab es noch nie. Auf der OutDoor in Friedrichshafen wird sichtbar, wie vielseitig das Thema "Nachhaltigkeit" in den Angeboten und Kollektionen der Hersteller für Frühjahr/Sommer 2018 umgesetzt wurde.

Das reicht von der Planung geschlossener Recycling-Kreisläufe von Sportprodukten zur immer stärkeren Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen statt der Verarbeitung fossiler Grundstoffe, über natürliche Färbeverfahren und Färbemittel statt chemischer Farben bis hin zur deutlichen Wasserreduktion beim Färben oder in der Produktion. Erstmals wird ein vollständig kompostierbares Bekleidungsteil vorgestellt.

Die schwedische Sportmarke Houdini launched auf der OutDoor das erste kompostierbare T-Shirt. Es besteht aus einem Mix feinster Merinowolle und Tencel, einer aus natürlichen Rohstoffen wie etwa Holz bestehende regenerierte Zellulose-Faser. Tencel wird von Lenzing in Österreich hergestellt. Es gibt bei diesem T-Shirt keinen Aufdruck, sondern die durchgehende Färbung wird mit einer biologischen Farbe erreicht, die den Kompostier-Prozess unterstützt und nicht behindert. Dann nämlich wäre das Kompostgut unbrauchbar.

Das es funktioniert, haben die Schweden in langwidrigen Kompostier-Experimenten nachgewiesen. Das Video liefert den Beweis. Es wird gezeigt, dass man diesen "T-Shirt-Kompost" auch wirklich zum Pflanzen benutzen kann. Um dem noch eines drauf zu setzen, hat man aus dem Gemüse und den Kräutern Gästen von Houdini ein exklusives vegetarischen Dinners gezaubert. Sehr faszinierend! Das hätte ich gerne gekostet.

Ab Frühjahr 2018 gibt es das T-Shirt in mehreren Farben zu kaufen.

Hier geht es zu weiteren Informationen:

www.thehoudinimenue.com

www.houdinisportswear.com

#kompostierbar #ökologisch #Sportbekleidung #nachhaltig

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